Fettbedarf der Katze

In diesem Beitrag erfährst du:

  • warum deine Katze Fett benötigt,
  • welche Fette besonders wichtig sind und
  • wie viele dieser essenziellen Fette deine Katze zu sich nehmen sollte.

Fett hat neben seiner Funktion als Energielieferant und -speicher viele wichtige Funktionen im Körper. Es ist Bestandteil jeder Zelle, dient als Isolation, als mechanischer Schutz, bildet die Grundlage vieler Hormone und vieles mehr.

Welche Fette sind für Katzen besonders wichtig?

Essenzielle Fettsäuren für Katzen:

Omega-6-Fettsäuren
(Empfohlene Menge)

  • Linolsäure
    (5,5 g/kg TS)
  • Arachidonsäure
    (0,2 g/kg TS)

Omega-3-Fettsäuren
(Empfohlene Menge)

  • alpha-Linolensäure
    (0,2 g/kg TS)
  • Eicosapentaensäure (EPA)
    (0,1 g/kg TS)

(TS = Trockensubstanz)

Bei den essenziellen Fettsäuren ist zudem das Verhältnis wichtig.
Es sollte (Omega-6) [5 – 3 : 1] (Omega-3) betragen.

Wo kommen diese essenziellen Fettsäuren vor?

Hohe Gehalte an Linolsäure finden in sich z.B. in Distelöl, Mohnöl, Nachtkerzenöl.

Arachidonsäure kommt in tierischen Fetten vor, also Butter, Rindertalg und Schweineschmalz.

Alpha-Linolensäure kommt in hohem Maße in Leinöl, aber auch in Rapsöl vor.

Eicosapentaensäure findet sich in Fischöl.

Welchen Nutzen haben sie?

Omega-3-Fettsäuren wirken u.a. entzündungshemmend. Eine erhöhte Zufuhr kann also bei chronisch-entzündlichen Veränderungen das Wohlbefinden der Katze verbessern.

Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren äußert sich in trockenem Haarkleid und Schuppenbildung, aber auch Fettleber und Unfruchtbarkeit können auftreten.

Fett können Katzen in vergleichsweise hohen Mengen verdauen, bevorzugen dabei allerdings tierische Fette.


Quellen:

Iben, Christine (2021); Ernährung der Katze; Enke Verlag; Stuttgart

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