Wie viel trinken Katzen?

In diesem Beitrag erfährst du:

  • wie viel Katzen trinken,
  • welchen Einfluss die Fütterung auf das Trinkverhalten hat,
  • wie du die Wasseraufnahme deiner Katze positiv beeinflussen kannst,
  • und etwas, das du über Katzen-Urin wahrscheinlich noch nicht wusstest.

Die typische Hauskatze (Europäisch Kurzhaar) stammt ursprünglich von der Nubischen Falbkatze (Felis silvestris lybica) ab. Diese ist an ein Leben als Raubtier in sehr trockenem Klima angepasst. Das heißt sie bezieht einerseits einen Großteil der benötigten Flüssigkeit über die Beutetiere und ist zudem in der Lage, den Harn stark zu konzentrieren, benötigt also nicht viel Wasser, um harnpflichtige Stoffe auszuscheiden.

Wie viel trinken Katzen?

Unsere heutigen Hauskatzen sind ebenfalls nicht die besten Trinker. Je nach Art des angebotenen Futters trinken Katzen etwa 30 – 100 ml /Tag. Bei Fütterung mit Trockenfutter (Feuchtegehalt ca. 10 %) nehmen Katzen insgesamt weniger Flüssigkeit auf, als bei Fütterung mit Feuchtfutter (Feuchtegehalt ca. 75 %)! Die zusätzliche Wasseraufnahme durch Trinken ist bei Fütterung mit Feuchtfutter jedoch gering.

Die Wasseraufnahme von Katzen bewegt sich also im Bereich von 30 – 100 ml /Tag, abhängig von der Art des angebotenen Futters.

Wie kann man die Wasseraufnahme fördern?

Auch wenn Katzen von sich aus nicht unbedingt die besten Trinker sind, brauchen sie trotzdem genug Wasser, um alle Prozesse im Körper möglichst gut zu steuern. Du solltest also dafür sorgen, dass deine Katz immer frisches Wasser zur Verfügung hat und ihr attraktive Trinkmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Je nach Präferenz der Katze kann das ein einfaches Wassernapf, ein Trinkbrunnen, oder auch der Wasserhahn sein. Auch Vorlieben für kaltes oder warmes Wasser können vorkommen.

Futter- und Wassernapf sollten nicht zu dicht nebeneinander stehen. Damit soll verhindert werden, dass beim fressen Futter in das Wassernapf gelangt und somit das Wasser verunreinigt, was es für die Katze zum trinken unattraktiver machen kann bzw. bei warmen Temperaturen auch ein hygienisches Problem darstellt.

Ein Fun-Fact zum Katze-Urin

Felinin, eine Aminosäure im Katzenurin sorgt für dessen strengen Geruch. 😉


Quellen:

Iben, Christine (2021); Ernährung der Katze; Enke Verlag; Stuttgart

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